GLOSSAR

 

ThinPrep® Pap Test – ist eine neuartige Aufbereitungstechnik des Krebsabstriches vom Gebärmutterhals der Frau. Im Rahmen der gynäkologischen Krebsvorsorge können so frühzeitig Zellen, die sich in Krebszellen verwandeln identifiziert werden. Der neue ThinPrep® Test ist genauer und liefert wesentlich bessere und zuverlässigere Ergebnisse als der herkömmliche PAP Test. Außerdem ist es möglich, bei auffälligen Abstrichen das einmal entnommene Zellmaterial auch auf Humanes-Papillom-Virus und auf Chlamydien-Infektionen hin zu untersuchen.

HPV-Test – ist ein Test zum Nachweis von bestimmten humanen Papilloma-Viren (HPV). Mit diesem Test kann man bestimmte krebserregende HP-Viren identifizieren, die zu Gebärmutterhalskrebs führen können. Es empfiehlt sich, diesen Test alle drei Jahre zur Vorsorge mit durchzuführen.

Neuer Stuhltest über Antikörper – ist ein Stuhltest zur Früherkennung von Darmkrebs. Der Stuhl wird auf Blutungen im Darm untersucht. Durch den Nachweis von Blutungen kann man feststellen, ob es im Darm zum Wachstum von Polypen gekommen ist. Diese können sich zu Krebs verändern.

Der neue Stuhltest über Antikörper ist hochsensitiv und weniger „störanfällig.“ Sie müssen vorher keine Diät einhalten. Der Test weist über spezifische Antikörper-Reaktionen ausschließlich menschliches Hämoglobin nach. Mit einem Genauigkeitsgrad von bis zu 80 % lassen sich bereits sehr geringe Mengen von okkultem (verstecktem) Blut nachweisen. Damit verbessert sich erheblich die Chance, wenig blutende Polypen im Frühstadium zu erfassen.

Prämenstruelles Syndrom (PMS) – körperliche und psychische Beschwerden, die bei ca 20% aller Frauen einige Tage vor der Menstruationsblutung auftreten (z.B. Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schwächegefühl, Stimmungsschwankungen, Bauchschmerzen oder depressive Verstimmungen). Manche Frauen verspüren hier Besserung durch den Einsatz von alternativen Heilmethoden.

Urinstick-Schnelldiagnostik – ein Urinstick wird benutzt, um verschiedene Werte im Urin festzustellen. Er gibt Aufschluss über ph-Wert, Blut, Entzündung, Ketonkörper, Eiweiß, Zucker, Bilirubin und Urobilinogen im Urin. Diese Werte können wiederum Aufschluss über bestimmte Krankheitsbilder geben.pH-Wertbestimmung – der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer Lösung. Durch die Bestimmung dieses Wertes kann man z.B. feststellen, ob das Scheidenmillieu verändert ist – das ist oft bei Entzündungen oder Hormonmangel der Fall.

Hb-Wertbestimmung – Abkürzung für Hämoglobin–Wertbestimmung. Hämoglobin (Hb) ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen. Hämoglobin ermöglicht den Sauerstoff-Transport im Körper. Ein verminderter Hb-Wert zeigt z.B. einen Eisenmangel oder eine Blutarmut (Anämie) an.

Frauenärztin Kristin Schmid und Ihr Team der Privatpraxis für Frauenheilkunde in Berlin-Hermsdorf freuen sich auf Ihren Besuch.